Ich bin beim Rumstöbern auf meiner Festplatte auf dieses Bild vom letzten Jahr gestoßen. Wahrscheinlich ist es nicht perfekt, wegen dem überbelichteten Hintergrund, aber ich persönlich schau es mir immer wieder gerne an. Deswegen ist es auch wieder, wie letztes Jahr im Herbst, mein Desktophintergrund.
Elvis lebt!
Ich hab schon seit längerer Zeit nicht mehr mit Buntstiften gemalt, doch nun wurde ich durchs Studium gezwungen. Für Illustration durften wir ein Glücksbrief, auch Taufzettel oder Patenbrief genannt, basteln. Der Clou an der Sache ist, dass das Bild bei der zusammengefalteten Version aus den vier einzelnen Köpfen entsteht.
Die Blätter fallen
Der letzte Beitrag ist ja auch schon wieder ein Weilchen her. Das liegt daran, dass ich umgezogen bin und jetzt studiere.
Das Bild entstand auf meinem letzten Streifzug durch den Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau. Das Wetter war anfangs nicht so gut, doch gegen Abend bekam man sogar den blauen Himmel zu sehen.
Ein paar Naturaufnahmen hab ich ja noch auf meinem Rechner liegen. Ich bin aber gespannt, was mir in Hamburg so vor die Kamera springt.
Kulinarische Kindheitserinnerungen
Ich bekam von Sari ein Stöckchen zugeworfen, in dem es um eins meiner Lieblingsthemen geht: Essen! Ich bin eine hoffnungslos verlorene Naschkatze. Seit neustem bin ich sogar bei Schokolade „experimentierfreudiger“ und mag solche mit hohem Kakaoanteil und Chili.
Nun aber zum eigentlichen Stöcken. Meine Aufgabe ist drei Speisen und zwei Getränke aufzuschreiben, welche ich mit meiner Kindheit verbinde.
Die Speisen:
Brot mit Käse und Ketchup – Meine Ma hat immer Käse in einer Pfanne geschmolzen und mit Ketchup verrührt. Das ganze kommt dann schnell auf die Stulle und schmeckt … mhm … eigentlich lecker.
Softeis – Bei uns um die Ecke gab es ein wunderbares Eiscafe. Jeden Tag war eine andere Softeissorte in Angebot. Leider bekommt man oft nur die Kombination Schoko-Vanille. Nichts gegen Schoko-Vanille, aber immer nur? Ich dem Eiscafe hatten sie jedenfalls immer Abwechslung. Leider kann ich mich nicht mehr genau an die Sorten erinnern, aber es gab Joghurt, Banane, Himbeere…
Butterbrot mit Honig, viel Honig, hat mir meine Oma immer gemacht. Einfach das Schnittchen mit Butter beschmieren, in Würfel schneiden und der kleinen Mandy mit Gabel und Honig in einem Schälchen vor die Nase setzten. Und dann kann mit Liebe geditscht werden!
Und die Getränke:
Vita Cola – Wer will schon Coka Cola, wenn er Vita Cola kennt? Ich habe schon viele Gespräche darüber geführt, welche denn nun besser schmeckt. Ich liebe Vita Cola, da diese nicht all zu süß ist und mit etwas Zitrone. Ich vermisse sie jetzt schon. Kann mir jemand verraten wie ich in Hamburg an Vita Cola komme?
Ahoi Brause – Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich daran so besonders toll fand. Oft haben wir das Pulver so gegessen, aber auch getrunken. Heute ist mir das zu sauer, aber vielleicht sollte es noch einmal probieren. Es gibt jetzt auch Bonbons zu kaufen mit dem Brausepulver in der Mitte. Na dann: Prost!
Ich würde jetzt gern mal in der Vergangenheit von Suzu rumwühlen wollen!
Abendrot
Welch eine Aufregung bei mir, meiner Ma und Schwester. Und das “nur” wegen einem Sonnenuntergang.
Wir kamen Abends mit dem Auto vom Einkaufen nach Hause. Die Straße führt erst einmal durch einen Wald und schon da bemerkte ich, wie sich das rosa-lila Licht auf der Straße wiederspiegelte. In meinen Gedanken überlegte ich schon wo zu Hause die Kamera liegt, obwohl ich wusste, dass der Akku leerer als leer war.
Meine Ma hat es sich in letzter Zeit angewöhnt nur noch im Schneckentempo, sprich maximal 80 km/h, zu fahren, was mich dann doch des öffteren ganz hippelig macht. Als wir dann aus dem Wald raus fuhren, hatte man einen wunderbaren Blick über die Felder und die rote Sonne, welche an diesem Abend besonders groß aussah. Ich guckte und spähte schon mal nach einem passenden Platz am Rande der Feldes für das Auto und von wo aus ich am besten fotografieren könnte.
Doch statt normal weiter zufahren, wurde meine Ma immer langsamer, um ein “Ahhh…” und “Ohhh…” loszuwerden und um sich die Sonne in voller Pracht an zu schauen. Als wir dann endlich zu Hause ankamen, schnappte ich mir schnell die Kamera und huschte wieder zurück zum Auto. Missmutig stellte ich fest, dass die Sonne schon nicht mehr zu sehen war und ich hoffte, dass wenigstens die Wolken und das Licht einigermaßen so blieben wie sie waren.
Beim Fotografieren stelle ich dann fest, dass die Kamera die Bilder völlig überbelichtet. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich keine Ahnung von Blende und Co. habe, sondern meist mit Automatik fotografiere. Reicht ja auch immer aus, ich komme selten in Versuchung etwas manuell ein zu stellen.
Also spielte ich an dem Rädchen der Kamera herum und hoffte, dass ich den richtigen Wert erwische. Wie man sieht hat es doch noch geklappt, sogar wackelfrei, aber 100%-ig bin ich noch nicht damit zu frieden. Ich habe bei solchen Aufnahmen immer das Gefühl, dass die Kamera schlecht mit Hell und Dunkel umgehen kann, oder aber es liegt an mir.
Alt und Neu
Aufgenommen auf unserem Terrassentisch, in Schwindel erregender “Höhe” und mit dem Kopf zwischen den vielen Spinnen und ihren Netzen.
Fette Henne
In unserem Garten blühen derzeit die Fetthennen, oder “Fette Henne” wie meine Ma immer sagt. Da es so viele, winzige Blüten sind, viel es mir leichter die Hummeln und Bienen zu fotografieren. Wie man bei “Hummeln sind verdammt schnell, …” lesen konnte, hatte ich ja letztens meine Schwierigkeiten damit.








8 Kommentare